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Gemeindepräsident Willi muss alle Ämter abgeben PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Mac Wijnands   
Freitag, 16. März 2012 um 21:28 Uhr
Es wäre gut, wenn Emmen wieder rasch zum Alltag finden würde. Dazu gehört, dass der angekündigte Rücktritt des Gemeinde-Präsidenten nicht verzögert oder in Etappen erfolgt! Wenn Thomas Willi erklärt, die Gemeinde Emmen nicht mehr vertreten zu können, dann kann er dies auch nicht als Kantonsrat! So simpel ist das. Er hat stur alle Ratschläge und Bürgerkritik aus der Emmer Bevölkerung systematisch abgewiesen und sich so freiwillig ins eigene Abseits manövriert.
 
Ein Gemeinde-Präsident, die die Fusionsbefürworter so eklatant begünstigt und sogar Gegenstimmen in der eigenen Verwaltung einen Maulkorb verpasst, in der Abstimmungsbroschüre und im emmenmail jegliche Diskussion abwürgt, hat seinen Wählerauftrag als Gemeindepräsident nicht verstanden, ja verspielt! Er kann sich über diese hausgemachte Politkultur auch nicht beklagen! Das tönt sowieso nach Katzenjammer und weniger nach Politgrösse. Als Gemeindepräsident hat er die ganze Bevölkerung zu vertreten und nicht um mit einer persönlichen Ansicht, das Schisma zu betreiben! Diese Selbstverständlichkeit hat Thomas Willi bis heute leider nicht verstanden.Warum man über diese Fusionsideen in Emmen nicht vorher die Machbarkeit abgeklärt hat, bleibt wohl das Geheimnis aller Fusionsturbos. Eine „von oben“ diktierte Fusion, die später dann vom Bürger zu bezahlen wäre, kann nicht funktionieren. Das haben die betroffenen Agglo-Gemeinden nun wohl bewiesen!
 
Übrigens … weil alle politischen Parteien und Go-go-Emmer, mit Ausnahme der SVP, sich als Fusionsbefürworter massiv zu bekennen gegeben haben, macht die Legitimation für Nachfolgekandidaten und -kandidatinnen nicht leicht!
 
Mac Wijnands-Lang
Co-Präsident Forum Emmen