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Aktuelles
Geschrieben von: Mac Wijnands   
Samstag, 18. Juni 2011 um 07:01 Uhr
Die  Region behandelte zwei wichtige Emmer Themen. Einmal das Thema „Starke Stadtregion“. Thomas Willi, gleichzeitig Sprecher der Projektsteuerung  dieser Starken Stadtregion meinte: „Das Projekt hat jetzt eine ganz neue Dynamik“ bekommen. Gemeint war die Sistierung des Projektes durch den Emmer Einwohnerrat!
 
Vermittelt wird der Eindruck, dass der gesamte Gemeinderat   geschlossen hinter dem Fusionsprojekt steht … was nicht stimmt! Warum wird das nicht gesagt? Der Eindruck, dass ein vorbehaltloses Einbringen des Emmer Standpunktes in der Fusionsfrage, sowieso nicht gegeben schien, wird jetzt durch die Aussagen des Sprechers der Projektsteuerung, nochmals verstärkt.
Erklärt wird auch nicht, dass die sog. Projektsteuerung die Fusion zwar empfiehlt, aber die Tragfähigkeit vorher nicht abgeklärt hat! Auch die Tatsache, dass fast ausschliesslich Exekutiv-Mitglieder, sowie Verwaltungsangestellte in den Projektgremien Einsitz haben und dass ebenso die externen „Berater“ auch extern der Regio ihren Geschäftssitz haben, wird nicht erwähnt! Warum ist das so?
 
Das zweite Thema behandelt das „Seilziehen um den Konzessionsvertrag mit der CKW“. Die Interessengemeinschaft IGEL hat bereits im Vorfeld befürchtet, dass eine Verhandlung mit dem Monopolisten und Axpo-Tochter CKW äusserst unangenehm werden könnte.
 
Genau aus diesem Grund, hat IGEL mehrmals den Gemeindepräsidenten von Emmen und Rothenburg das Angebot unterbreitet, die Verhandlungsstrategie und Vertragskonzept recht- und frühzeitig zu besprechen und abzugleichen! Umsomehr nicht nur die Haushalte,sondern auch die Grundversorgung unserer Gewerbe-und Industriebetrieben betroffen sind.Die Reaktion auf diese Angebote war negativ! Warum diese Alleingänge? Obwohl bekannt ist, dass in der IG IGEL kompetente Fachleute zur Verfügung stehen, scheint man in der Verwaltung zu glauben, auf „Hilfe von Auswärts“ verzichten zu können. Die IG IGEL ist deshalb der Meinung, dass bei beide Themen das Scheitern hausgemacht ist! Die Problemfälle „Starke Stadtregion“ und „Konzessionsvertrag-CKW“ sind unnötigerweise und leichtfertig, durch die Alleingänge vorerst aufs Spiel gesetzt worden! Die offerierten Ressourcen und Fachwissen wurden nicht genutzt! Warum? Wenn nicht mal das Angebot von erwiesenermassen kompetenten Bürgern angenommen wird, fehlt auf die Dauer die politische Legitimität!
 
Im Schlussbericht „Starke Stadtregion“ wird an Vieles „geglaubt“, dabei soll man nicht vergessen: „Glauben heisst nicht wissen!“ Die früheren Latiner haben es auch schon gewusst: „Audiatur et altere pars! – Es möge auch die andere Seite gehört werden!“
 
Mac Wijnands-Lang