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Was macht eine Stadt zur Stadtregion? PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Mac Wijnands   
Samstag, 18. Juni 2011 um 08:54 Uhr
Im Schlussbericht „Starke Stadtregion“ ist eine Antwort unauffindbar und überhaupt sind zuviele Fragen unbeantwortet geblieben! Mit den Vorortsgemeinden würde sich zwangsläufig eine Patchwork-Region etablieren. Fusionsauslöser? Die Stadt Luzern braucht dringend Platz, Ressourcen und diese können nur noch bei den Vorortsgemeinden acquiriert werden! Die Fusions-Diktatur ist im Schlussbericht festgeschrieben.
  • Die Tatsache, dass fast ausschliesslich Exekutiv-Mitglieder und Verwaltungsangestellte in den Gremien Einsitz nahmen, muss kritisch stimmen! Die externe „Berater“ sind überdies regiofremd!
  • Die Behauptung, dass eine Fusion grösser, gleich stärker und gewichtiger ist, bleibt eine Worthülse.
  • Die sog. Projektsteuerung empfielt die Fusion, aber warum die Tragfähigkeit nicht vorher abgeklärt wurde, bleibt ein Rätsel!.
  • Und überhaupt … warum diese Ueberhastung beim Vorgehen? Für diesen Schlussbericht wurden knapp 11 Monaten gebraucht, inkl. Ferienzeit und Feiertage!
  • Ob genügend Alternativen geprüft und was von wem beurteilt wurde, bleibt offen.
  • Als Führungsgebilde wird unverständlicherweise ein MehrZweckGemeindeVerband (MZGV) vorgeschlagen! Dabei dürften die Erfahrungen mit dem wenig kooperativen und unerfahrenen Verband Luzerner Gemeinden (VLG), in Sache Konzessionsvertrag CKW, noch wohl bekannt sein!
  • Der Schlussbericht ist voll geschrieben mit - möchte, sollte, dürfte, wäre- ohne auch nur den Hauch eines Nachweises.
Wie gesagt und nachzulesen … der parteiunabhängige Bürger ist wieder einmal nicht vertreten in den Kommissionen! Auch ohne den Schlussbericht zu lesen, kann festgehalten  werden, dass
Adligenswil aussteigen will, Horw kaum noch zu begeistern ist, Kriens überhaupt nicht will und Emmen ausschert!
 
Eine behördliche Projektsteuerung, die den Bürger bezahlen und die Verwaltung befehlen lässt, ist nicht glaubwürdig. Stellvertretend für die vielen, offenen Fragen, eine Regio-Frage zum Schluss: Würden angesichts der vorhandenen Strompreisdifferenzen, bei einer Fusion, die CKW-Tarife durch die günstiger, städtischen EWL-Preise ersetzt? Mit so einer „Anpassung“ wäre für die gesamte Region sehr viel Geld zu generieren und eine echte, millionenschwere, regionale Wertschöpfung zu erzielen! In anbetracht der gewaltigen Kostenfolgen an eine dauerhafte, fusionsbedingte Steuerfussreduktion zu glauben, wäre eher naiv! 
 
Mac Wijnands-Lang