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Wenn Bürger mitmachen ist das nicht erwünscht! PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Mac Wijnands   
Donnerstag, 03. Juni 2010 um 20:02 Uhr
In Emmen sind aktive Bürger nicht erwünscht! Da wird versprochen und dann nicht gehalten … das ist Manipulation gröberen Ausmasses! Die jüngste Entwicklung in Sachen Abstimmungsbroschüre „Wasserwendi“ in Emmen,zeigt vorbildhaft, welchen Stellenwert der Stimmbürger beim Gemeinderat hat: nämlich überhaupt keinen! Obwohl am 13.Juni nur die Bürger-und Gemeindeinitiative betreffend Anpassung der hohe Finanzkompetenz zur Abstimmung kommt, ist der Standpunkt des Initiativ-Komitees erst auf Seite 6 (von total 8 Seiten) der Broschüre zu finden! Das Forum Emmen, als Initiant der Initiative „Wasserwendi, mer wend di“ ist parteiunabhängig und nur dem Bürger verpflichtet.
 
Vom Redaktionsverantwortlichen und Beauftragten für Kommunikation der Emmer Broschüre, wurde im Vorfeld versprochen, dem Bürgerkomitee zwei Seiten zu reservieren… Eingehalten wurde nur eine! Es wurde ein Gut zum Druck vereinbart, was ebenfalls nicht eingehalten wurde. Die Zusage, den Komitee-Beitrag selber zu gestalten, wurde ebenfalls nicht gehalten und das, obwohl das Layout vorher besprochen war! Ebenso Fakt ist, dass wir vom Forum Emmen dem Gemeinderat Thomas Willi und dem Gemeindeschreiber Patrick Vogel, auf Anfrage derselben, den Rückzug der Initiative offeriert haben, gegen ein Gentleman’s Agreement des Gemeinderates. Das wurde rundweg abgelehnt! Am CVP-Parteitag hat dann Thomas Willi ferner behauptet, bei der Annahme der Initiative werde die Regierungstätigkeit des Gemeinderates stark beeinträchtigt! Auf eine entsprechende Anfrage eines Parteikollegen musste er dann gestehen, dass die Gutachten/Honorare/Expertisen pro Jahr nur ca. 2-3 mal die 40 000 Franken übersteigen! Der Bürger soll die Zusammenhänge offenbar nicht verstehen.Er muss nur verstehen, was der Gemeinderat von Emmen zu sagen hat in der Abstimmungsbroschüre oder dann auch im exklusiven, reservierten,gemeinderätlichen Sprachrohr „emmenmail.“ Bleibt noch mitzuteilen, dass die erwähnten Fragen den Gemeinderat und den Redaktionsverantwortlichen vorgelegt wurden … eine Antwort erfolgte nicht!
 
Statt mit der Faust im Sack zu politisieren, empfehlen wir Ihnen am 13. Juni ein JA zur Initiative „Wasserwendi, mer wend di“ einzulegen.
 
Mac Wijnands-Lang
Co-Präsident