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Fasnachtszeitung

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Aktuelles
Geschrieben von: Mac Wijnands   
Dienstag, 01. Juni 2010 um 20:00 Uhr
Eigentlich eine unnötige Initiative in Emmen! Die Initiative wäre deshalb nicht nötig gewesen, wenn der Gemeinderat seine grosse Finanzkompetenz in der Vergangenheit sachgemäss und verantwortungsvoll eingesetzt hätte.Im Sommer 2009 wurde bekannt, dass der Gemeinderat im Begriff war, das gemeindeeigene Ferienheim Wasserwendi an südafrikanische Investoren zu verkaufen! Zu einem Schnäppchenpreis, wie sich später herausstellte.
 
Die Art und Weise, wie das in der Bevölkerung stark verankerte Ferienheim vom Gemeinderat abgestossen wurde, lösten starke Emotionen und eine Welle der Entrüstung aus! Ohne Rücksprache mit dem Einwohnerrat und ohne Rücksicht auf die Diskussionen in der Bevölkerung, wurde das „Geschäft“ durchgedrückt. In Emmen hat sich gezeigt, dass der Gemeinderat seiner hohen Finanzkompetenz nicht gewachsen war. Diese bestehende,viel zu hohe Finanzkompetenz erlaubte es dem Gemeinderat immer wieder, gemeindeeigene Grundstücke und Liegenschaften anzukaufen und zu verkaufen.Aus den vielen Erlösen wurde nichts Nachhaltiges geschaffen. Geldverschleuderung durch viele Abklärungen und Studien wird auf mindestens 5 bis 6 Millionen Franken geschätzt! Die Initiative begrenzt die Finanzkompetenz des Gemeinderates für Immobilienverkauf und -zukauf auf 400 000 Franken pro Fall, was in etwa der Kompetenz der Stadt Luzern und die Nachbargemeinden entspricht.Die Ausgaben für Beratungen und Expertisen auf 40 000 Franken pro Fall. Höhere Beträge sollten sowieso mit dem Einwohnerrat abgesprochen werden. Den Verkauf des Ferienheimes Wasserwendi konnte nicht verhindert werden – weitere „Wasserwendis“ in Zukunft aber sehr wohl! Die Emmer Bürgerinnen und Bürger haben am 13.Juni nun mittels Stimmzettel die Chance, künftige, finanzielle, gemeinderätliche Alleingänge zu verhindern!
 
Mac Wijnands-Lang
Co-Präsident Forum Emmen